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Dez

2017

04 / 2017 Dezember


Schon wieder vorbei ...?

da beißt die Maus keinen Faden ab - das Jahr liegt in den letzten Zügen. Für den golden Rabbit heißt das noch einmal Großeinsatz - die schönsten Gartengeräte wollen raus in die Welt  - unter die Weihnachts-bäume und in die Gärten der Republik. Wir stellen uns der Aufgabe tapfer. Aber dennoch ist natürlich auch dieses Jahr noch ein Jahresend-Blog fällig. Hier ist er. Danke, das Sie uns im letzten Jahr Ihr Ohr, Ihr Auge und Ihr Herz geschenkt haben! Wir haben jeden Tag genossen und versprechen hoch und heilig im kommenden Jahr noch netter, noch besser und noch schneller zu werden.

Endlich gute Arbeits- schuhe für Frauen

lange waren wir auf der Suche - im letzten Monat nun sind wir endlich über die perfekten Arbeitsschuhe für Frauen gestolpert. Zwiegenäht, aus festem und dennoch weichem Rindsleder im Design den coolen italienischen Bergschuhen der 50er Jahre nachempfunden. Dürfen wir vorstellen: Martha! 200 Arbeitsschritte stecken in diesem Schuh der noch von Hand in einer kleinen Schuhmanufaktur gefertigt wird. Seine hochgezogene Nase und die große Zehenfreiheit verraten Martha kommt aus einer Haferl-Familie. Dieser Schuh kann matschig, dreckig und nass werden. Wie früher mal heißt es dann: putzen, trocknen, fetten und Martha wird von Jahr zu Jahr schöner!

Kalte Knochen - wir haben was dagegen!

Weich, dick, kuschelig. Diese schmalen Kniedecken aus Schottland sind aus feinster Schafwolle und die netten Schotten sind auch rechtzeitig zum Wintereinbruch hier mit dem Weben fertig geworden. Die Knie-decken tragen die Tartanmuster der stolzesten Schotten-Clans. Man kann die Decken über die Knie, um die Schulter, die Nieren oder als dicken Schal um den Hals wickeln. Tartan Blankets sind super schöne Geschenke für Frostbeulen und ein guter Grund einen feinen Scotch dazu zu kaufen :-)


The golden Rabbit en Route > London

das ist nun wirklich lange überfällig! Klar gehört London für Gardenisten zu den Hot-Spots schlechthin - höchste Zeit dieser schönen, in jeder Hinsicht übervollen Stadt ein erstes kleines, erstes "Rabbit en Route" zu widmen. Wenn nun also überall das miese Wetter (british ?) Einzug hält - warum nicht auf dem Sofa die Reise zur nächsten Chelsea Flower Show planen? Warum nicht über Lammfleisch mit Mint Sauce nachdenken, über den tieferen Sinn vom Krawattenzwang zum Dinner, darüber warum in London jeder Taxifahrer ohne Navi die kleinste Mikro-Gasse findet, warum High Tea eine geniale Idee ist, warum englisches Bier nach einge-schlafenen Füßen schmeckt (ok. meine Meinung) und warum es sich immer lohnt für coolen Kram ein paar Umwege zu machen. London ist groß - schauen wir uns mal ein paar Ecken davon an: der Mensch braucht heitere Ausblicke in die Zukunft ....


First things first

Die Chelsea Flower Show ist für uns ein Pflichttermin. Allerdings ein außergewöhnlich schöner! Und die Gartenliebe geht mit dem Sonnenaufgang los. Von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends schlendern tausende von Blumen- und Gartenliebhaber durch die Schaugärten, das zentrale Zelt und die Ausstellungsallee. Wirklich umwerfend ist jedes Jahr wieder das die Gärten so aussehen als wenn sie schon IMMER an diesem Ort stehen würden. In einer unglaublichen Perfektion und mit einer atemberaubenden Pflanzenvielfalt. Die Stimmung ist immer beschwingt und easy, es wird diskutiert, gepicknickt und Pims getrunken. Man sollte sich das ein Mal angeschaut haben und am besten kauft man sich sein Ticket schon jetzt.

Nächste Chelsea Flower Show: 22. bis 26. Mai 2018 (8:00 - 20:00)

 

Chelsea Flower Show / London Gate / Royal Hospital Road / Chelsea

Eine kleine Tour gefällig?

Eine schnelle kleine Runde: Beginnen wir im Wolseley - ein guter Ausgangspunkt um sich gedanklich und körperlich vorzubereiten! Dann einfach die Straße überqueren ein paar Schritte nach rechts und schon steht man vor der Royal Academy of Arts. Reinschauen es lohnt sich meistens. Direkt links neben der Royal Academy kann man in die alt ehrwürdige Burlington Arcade eintauchen oder ein paar Schritte weiter gehen und rechts in die Old Bond Street einbiegen. Ab hier braucht man keine 5 Minuten um sein Jahresgehalt auszugeben. Alexander McQueen, Paul Smith, Prada et al und jede Menge Diamanten blenden das ungeübte Auge. Wir trösten uns mit einer Dose feinster Schokoladentrüffeln von Charbonnel et Walker (28 Old Bond Street) - dem zauberhaften Joint Venture zwischen Mme Charbonnel (Paris) und Mrs Walker (London) das

die Damen 1875 gründeten. Die Old Bond wird zur New Bond Street und irgendwann in der Höhe der Conduit Street kann man gut nach rechts abbiegen - einen Blick in den Flagship Store von Vivienne Westwood werfen, rechts in die Savile Row abbiegen (vielleicht einen Anzug in Auftrag geben :-). Faule biegen nun in die Boyle Street rechts, dann in die Old Burlington Street links ab und setzen sich ins StreetXO - einem netten, etwas wilden Lokal mit Fusion-Küche. Weniger Faule traben über die New Burlington Street, queren die Regent Street, biegen bei Brooks Brothers in die Beak Street - dann in die Warwick Street und hopp: stehen vor dem NOPI einem der Lokale des genialen Yotam Ottolenghi. Nach dieser Tour macht man keine weiteren Pläne für den Tag ...

Die spinnen die Briten ...

Über Musicals streiten sich die Geister. Die Einen halten das schwer aus - die Anderen geraten in Extase. Wie immer es auch sei: wenn man erwägt überhaupt ein Mal in seinem Leben ein Musical anzuschauen dann sollte man das in London tun. Dort laufen jeden Tag unzählige Musicals und selbst für Musical-Hasser ist es nicht so leicht deren Charme nicht zu Erliegen!

 

Tickets vom Sofa aus buchen: www.londontheaterdirect.com

Dover Street Market

Home of Comme des Garcons und immer gut für eine Entdeckung: der Dover Street Market! Auf fünf Etage spannende Marken und jede Menge Anregungen und Augenfutter nicht nur für Fashionistas ...

 

Dover Street Market / 18-22 Haymarket / London SW1Y 4DG

The Wolseley - nicht nur zum Afternoon Tea

The Wolseley ist ein Sehnsuchtsort. Eines dieser Traditions-Restaurants wie die Kronenhalle in Zürich die geräuschlos laufen wie Uhrwerke. In

diesen Häuser geht der Herd nie aus. Was für eine wunderbare Vor-stellung ! Am schönsten

ist es am späten Morgen

oder am frühen Abend. Im Wolseley bekommt man alle Klassiker aufs feinste zubereitet. Der Afternoon Tea ist groß- artig und die Bar kann sich sehen lassen.

 

The Wolseley / 160 Piccadilly / London W1J 9EB

Vier die es immer wert sind kurz reinzuschauen: Victoria & Albert Museum, National Portrait Gallery, Royal Academy of Arts und Serpentine Gallery

Kew Gardens

Der Royal Botanic Garden in Kew (kurz Kew Gardens) ist ein wenig außerhalb - aber

das sollte einen auf keinen Fall von einem Besuch abhalten. Man braucht Zeit - der Garten wirklich groß und die Gewächshäuser und Pflanzungen sind atemberaubend. Überall verstecken sich Schätze! Unbedingt sollte man sich auch die kleine Marianne North Gallery anschauen.

 

Royal Botanic Gardens, Kew /  Richmond / London TW9 3AE

The Ned

übernachten in London ist teuer - warum also nicht gleich in die Vollen greifen ? The Ned ist ein recht irrer Neuling unter den Londoner Hotels. Im historischen ehemaligen Firmensitz der Midland Bank, ein riesiges Hotel das aussieht als sei ein Ozeandampfer der Belle Époque aus Versehen mitten in London gestrandet. Alt und doch modern - mit 9 Restaurants, Club, Spa, Barbier, irgendwie wirklich extremely british. Die Lage ist nicht so sehr unser Ding - aber man kann sich damit trösten das man in 15 Minuten in der Barbican Gallery oder in der Tate Modern ist. Und irgendwie muß man dieses Hotel sowieso auch eh nicht verlassen!

 

The Ned / 27 Poultry / London EC2R 8AJ

Noch ein paar Lieblingshotels in London gefällig? Voilà: The Halkin, St. Martins Lane Hotel, The Soho Hotel - und für den Sommer (sehr britisch mit Garten für den Pims zur Blauen Stunde) The Goring.

Some pills ... ?

definitiv einen Umweg wert ist die Newport Street Gallery! Das Museum von Damien Hirst zeigt die Arbeiten aus seiner (super) Sammlung aber auch Ausstellun-gen befreundeter Künstler. Funny ist das Restaurant: eine 1 A Damien Hirst Pharmacy.

 

Newport Street Gallery / Newport Street/ London SE11 6AJ

Mint Sauce - Sauce à la menthe:

50 g Minzeblätter in feine Streifen schneiden und mit 150 ml Essig und 4 Esslöffeln Wasser übergießen. 25 g weißen Rohrzucker oder feinen Zucker, 1 Prise Salz und ein wenig Pfeffer untermengen und das Ganze ziehen lassen.



Lygodium palmatum,  c) Nick Knight/Courtesy Show-Studio

Nymphaea norchali  c) Nick Knight/Courtesy Show-Studio

Gloriosa verschuurii,  c) Nick Knight/Courtesy Show-Studio


Nick Knight - Flora

Mehr als drei Jahre hat der Londoner Fotograf Nick Knight in den dunklen Archiven des Natural History Museums zugebracht und in den dort sorgsam aufbewahrten Herbarien Seite um Seite gewendet. Die schönsten Pflanzen die er dort fand hat er behutsam auf einen Leuchttisch gelegt und ihnen eine Sekunde Licht und ein neues Leben als atemberaubendes Foto geschenkt. zart und durchseinend, stolz und kraftvoll. Eine Sammlung von Diven. Tausende Pflanzen hat er begutachtet. Am Ende hat er 45 von ihnen veröffentlicht. FLORA ist eine Edition von Show Studio. Wer es lieber ein wenig handlicher hat für den gibt es die Fotos auch als feines Buch von Schirmer/Mosel (natürlich auch hier im golden Rabbit zu kaufen).

 

Show Studio / 15 Floral Street / London WC2E 9DH

Veredeln

Die Menschen werden immer schlauer und gleichzeitig gehen alte Kulturtechniken verloren. Wer kann heute schon noch Bäume oder Sträucher oder Gemüse veredeln? Eigentlich ist das gar nicht so kompliziert. Ein gutes Okuliermesser, Bast oder Klebeband und ein gutes Buch, das die unterschiedlichen Möglichkeiten (Kopulation, Rindenpfropfen, Geißfußpfropfen, seitliches Einspitzen) Schritt für Schritt erklärt. Wie zum Beispiel das Buch "Veredeln" von Peter Klock. Der Winter ist genau die richtige Zeit um sich mit solch leicht sperrigen Themen zu beschäftigen.


Unser Lieblings-Blog: Theorie der Gartenkunst

 

"Le jardin, C'est la plus petit parcelle du monde et puis c'est la totalité du monde."

 

Mit diesem Zitat von Michel Foucault macht Detlev Bringschulte in seinem Blog "Theorie der Gartenkunst" schnell klar worum es hier geht - kein Geknipse von Gartendeko, selbst gebauten Hochbeeten, eigener Ernte oder von Kochvorschlägen - stattdessen eine schlaue, wirklich interessante und anregende Zusammenstellung von theoretischen Auseinandersetzungen mit dem Thema Garten im engen und weiten Sinn.  Der Blog ist nicht so sehr etwas für das Auge - aber er

ist große Klasse für das Gehirn!

 

https://theoriedergartenkunst.wordpress.com/

 

Ein typischer Fall von HHP (70/40) DBWMTZ
Ein typischer Fall von HHP (70/40) DBWMTZ

Kleines Schildchen ABC

Einjährig oder nicht, frosthart oder halbfrosthart ? Wer im Sommer Pflanzen gekauft hat und nun rätselt ob die wohl im kommenden Jahr noch einmal wiederkommen - ob sie möglicherwiese  den Winter überleben und was einem die Kürzel auf den Pflanzen-Schildchen sagen sollen - dem sei hier eine kleine Handreichung gegeben:

 

A = einjährig. Diese Pflanze stirbt nach der Blüte ab. Der Arterhalt erfolgt über Selbstaussaat

Bi = zweijährig. Diese Pflanze hat ein Lebenszyklus von 2 Jahren. Im ersten Jahr zeigt sie in der Regel nur Blätter - im 2. Jahr erfolgt Blüte und Samenbildung. Danach stirbt die Pflanze ab. Arterhaltung über Selbstaussaat.

P = perennierend. Diese Pflanze ist mehrjährig. Nach Blüte und Samenbildung lebt sie weiter (wenn H oder HH).

H = frosthart. Frostharte Pflanzen überstehen (wenn sie gut eingewurzelt sind) unsere Winter problemlos.

HH = halbfrosthart. Die Pflanze erträgt Frost bis ca. - 5° Celsius - ein Winterschutz aus Reisig ist notwendig.

ohne H = kein H keine Frosthärte. Alle Pflanzen ohne Frosthärte müssen frostfrei aber hell überwintert werden.

 

Dann hätten wir da noch: A = Aphrotisiakum, R = Räucherpflanze, D = Duftpflanze, B = Bienen- u. Hummelpflanze, F = Färberpflanze, O = Ornamentale Pflanze, W = Würzpflanze, G = Gemüse oder Obst, M = Medizinpflanze, T = Teepflanze, X = Giftpflanze, S = Schling-, Kletter- u. Rankepflanze, V = Venuspflanze (kosmetisch wertvoll), N = Neptunpflanze (Meeresküstenliebchen), J = Jungbrunnen (Anti Aging Pflanze), Z = Zimmerpflanze.

 

Und außerdem noch die Angabe des Platzbedarfs: zb. (50 / 20) Die erste Zahl beschreibt die Höhe der ausgewachsenen Pflanze. Die zweite Zahl den Pflanzabstand in cm.


Gartenarbeiten im Dezember: die Royal Horticultural Society empfielt ...

1...Prüfen Sie noch einmal ob Ihr Winterschutz stabil und haltbar genug ist um den Winter zu überstehen.
2...Prüfen Sie ob die Heizung in Ihrem Gewächshaus störungsfrei arbeitet.

3...Wickeln Sie Außen-Wasserhähne dick ein damit sie nicht einfrieren und halten Sie Teiche eisfrei.
4...Schneiden Sie Apfel- und Birnenbäume noch kurz zurück (allerdings nicht wenn sie als Spalier an Wänden gezogen worden sind)
5...Schneiden Sie Ahorn, Birke und Wein vor Weihnachten, so vermeiden Sie das Ausbluten.

6...Ernten Sie Pastinaken, Winterkohl, Rosenkohl und restliches Wurzelgemüse.

7...Laubabwerfende Stauden und Sträucher können jetzt noch gepflanzt und umgepflanzt werden.

8...Sichern Sie Ihre Ernte gegen Mäuse.

9...Reduzieren Sie die Giessmenge bei Ihren Zimmerpflanzen.

 

 

So

20

Aug

2017

03 / 2017 August

The golden Rabbit en Route > Düsseldorf

So: alle fahren weg - wir bleiben zuhause! Und um es einmal ganz klar zu machen warum das eine super gute Idee ist, widmen wir das "Rabbit en Route" im August unserer Heimatstadt! Tag für Tag nehmen wir die schönsten Dinge aus dem Lager, verpacken sie sorgfältig und verschicken Päckchen über Päckchen an Gartenliebhaber in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich (sogar nach Norwegen und England ...). Aber jetzt sind Sie dran mit packen - packen Sie sich ein kleines Köfferchen, setzen Sie sich in den Zug oder das Auto und nehmen Sie einmal ein paar Tage Reißaus! Schlendern Sie mit uns ein wenig durch Düsseldorf, besuchen Sie uns in unserem Laden in der Ackerstraße, erkunden Sie die Umgebung. Ich darf Ihnen versprechen: es lohnt sich. Für den nächsten Newsletter machen wir uns dann mal wieder auf die Socken... vielleicht in die Normandie... mal sehen.

Nur einen Tag in Düsseldorf - und nun ... ?

Einfach! Arbeiten Sie sich in einem kleinen Kreis aus der Mitte heraus. Wir beginnen in der Altstadt: frühmorgens gehen Sie auf den Carlsplatz, suchen Sie zwischen den ganzen Leckereien das Büdchen von "KaffeeReich" und nehmen Sie 1 Kaffee + 1 Hörnchen auf die Hand. Zu viel zu sehen - keine Zeit für ein langes Frühstück! Dann weiter über die Hohe Straße schlendern zum K21 - ein wenig Kunst schauen, von dort zum Hafen und Düsseldorfs kleine Architektursammlung bewundern (Gehry, Jahn, Chipperfield...) jetzt aber Hunger: klemmen Sie sich in Roberts Bistro irgendwo mit an einen Tisch. Hier trifft sich ganz Düsseldorf und die wissen warum. Zurück über die Rheinufer-promenade - noch schnell in das KIT (nicht wegen der Ausstellungen aber wegen der Architektur), dann in die Altstadt abbiegen, im Uerige ein

Altbier trinken. Heiter zur Königsallee durchstoßen und mild gestimmt die Kreditkarte warmlaufen lassen. Weitestgehend pleite dann am späten Nachmittag die U-Bahn (U71/72 oder 73) besteigen um the golden Rabbit in der Ackerstraße 159 zu besuchen. In Flingern noch schnell ein paar Galerien anschauen oder bei Nordmanns ein Eis essen und dann den Abend mit einer Kleinigkeit und ein paar Gläsern im Frâns ausklingen lassen ... was für ein Leben !


KaffeeReich / Carlsplatz Stand D2 / 40213 Düsseldorf * K21 / Ständehaus- str. 1 / 40217 Düsseldorf * Roberts Bistro / Wupperstr. 2 / 40219 Düssel-dorf  * Uerige / Berger Str. 1 / 40213 Düsseldorf * the golden Rabbit / Ackerstr. 159 / 40233 Düsseldorf * Frâns / Hoffeldstr. 37 / 40235 Düsseldorf 

Lasst uns auf den Tellerand schauen!

Wer den golden Rabbit Blog ab und an liest, der hat schon verstanden das bei uns die Liebe zu Städten zuerst durch den Magen geht. Frei nach Montessori könnte man sagen: durchs Zugreifen zum Begreifen (sorry - Kalauer!) Dies sind unsere meist gelesenen Speisekarten in Düsseldorf. Der Einfachheit halber direkt verlinkt und daher ohne Adressen. Also los: Brauhaus: Uerige (trinken) oder Schiffchen (essen). Auf die Hand: Dauser , Curry oder An Bánh Mì, Französisch angehaucht: Parlin oder Roberts Bistro. Japaner: KiKaKu oder Nagaya. Frühes Abendessen: Olio. Italiener:  Osteria Saitta am Nussbaum, Trattoria Emiliana oder San Leo. Frühstück: Ohme Jupp, Bernstein. Eingeborene anschauen: Roberts Bistro, Hülsmann. Feinste Küche: Berens am Kai oder Nagaya, Schöne Orte: Lido + Malkasten oder Dr. Thomsons. Trinken: Ratinger Straße auf und ab.

 

Ohme Jupp / Ratinger Straße 19 / 40213 Düsseldorf; Bar Olio / Schirmerstraße 54 / 40211 Düsseldorf;  Trattoria Emiliana / Adlerstraße 42 / 40211 Düsseldorf ; San Leo / Wallstraße 31 / 40213 Düsseldorf

Stolz auf:

Kunst & Musik

Andreas Gursky, Thomas Ruff, Kraftwerk, Imi Knoebel, Tote Hosen, Thomas Schütte, Klaus Dinger, Beuys, ZERO, Heinrich Heine, Kreidler, Hauschka ... sagen wir es einfach einmal laut: Avantgarde kommt aus Düsseldorf. So!

In der Stadt kann man das an allen Ecken und Enden sehen & hören. Sehen in den vielen ausgezeichneten Museen - K20/21, MKP, Kunsthalle/ Kunstverein, Stoschek Collection, Sammlung Philara - in den unzähligen großen und kleinen Galerien - Konrad Fischer, HMT Cosar, Hans Mayer, Hans Strehlow, van Horn. Hören auf Festivals wie dem Open Source Festival im Juli oder immer im Salon des Amateurs.

... ins Cafe der "Schicken Mütze" auf der Talstraße 22-24 (Hinterhof) einkehren und eine neue Fahrradklingel kaufen * ... im "Cave Portuguesa" auf der Hohe Straße 4 am frühen Nachmittag einen kleinen Tomaten-salat essen und ein Glas kühlen Vinho Verde trinken * ... durch das japa-nische Viertel rund um die Immermannstraße schlendern, Nudelsuppe essen und unbedingt bei Kyoto reinschauen * ... die "Fashion Clinic" in der Grünstraße 5 suchen und den Kleiderschrank auffüllen * ... sehr spät frühstücken bei Cafe Heinemann (Hühnersalat mit Toast) *  .... Reise-lektüre kaufen bei Müller & Böhm im Heine-Haus und sofort weiter zum Grabbeplatz 4 hier in der Buchhandlung Walter König in Kunstbüchern ertrinken und so viele wie möglich davon mitnehmen ...

Et Kabüffke

.... wenn man sich das Kabüffke ganz genau anschaut hat man Düsseldorf so gut wie verstanden: 25 qm, zwei Etagen, alles wie immer, mit einem sehr praktischen Schiebefenster von der Theke nach draußen und einem bunt gemixten Volk an der Theke das alle Düsseldorf-Vorurteile Lüge straft. In Düsseldorf geht alles zusammen: Kunst und Kommerz, Bier und

Champagner. Et Kabüffke ist das Stammhaus eines nicht ganz untrinkbaren lokalen Kräuterschnapses nahmens "Killepitsch" und deshalb auch ein großartiger Stop-Over nach einem langen Abendessen.

 

Et Kabüffke / Flinger Straße 1/ 40213 Düsseldorf

Öfter mal was los

Wir Düsseldorfer leben im Sahne-topf: wir werden mit Festivals über-füttert! Eines feiner als das andere! Aber zuviel des Guten ist ja auch nix und deshalb bleiben wir öfter mal zuhause - das, wiederum, ist gut für Sie, weil so für die besten Events noch Karten zu haben sind. Dringend zum Besuch empfohlen: das Düsseldorf Festival. Wer der leichteren Muse zugetan ist, der sollte sich schnell Tickets sichern. Hier gibt es immer eine wilde Mischung von coolen, seltsamen und denkwürdigen Performern zu sehen (13.09. - 02.10.2017)

Museum Insel Hombroich & Raketenstation

Wer ein paar Tage in Düsseldorf ist, der sollte sich unbedingt auf den Weg nach Hombroich machen! Nur 40 Minuten entfernt taucht man in diesem atemberaubenden Kunst- und Landschaftsprojekt in eine fast surreale Welt ein. Wenn möglich gehen Sie an einem Wochentag. Ein wenig als würde man sich in einem Tarkowski Film bewegen...

 

Museum Insel Hombroich / Minkel 2 / 41472 Neuss-Holzheim  - die Raketenstation liegt fußläufig auf dem angrenzenden Hügel - lassen Sie sich nicht vom Zug überfahren ...

Grün, grün, grün.

Wer es (unwahrscheinlicherweise) nicht vermag, sich in diese Stadt zu verlieben, der versuche es doch einmal mit dem Folgenden: leihen Sie sich ein Fahrrad. Fahren Sie rechtsrheinisch immer am Ufer lang ins altertümliche Kaiserswerth schauen Sie sich auf dem Weg alle Parks an (den von Weyhe angelegten Hofgarten und den, 1936 sehr deutsch angelegten, Nordpark der heute auch einen feinen japanischen Garten beheimatet) an denen Sie vorbei kommen. Nehmen Sie in Kaiserswerth die kleine Pendel-Fähre mit dem hübschen Namen "Michaela II" über den Rhein und fahren Sie durch die wunderschönen Rheinauen wieder zurück. Verirren können Sie sich auf diesem Weg nicht und wer sagt denn, das man eine Städtereise in der Stadt verbringen muss ...

 

Zur Rheinfähre / Kaiserswerth / Mo-Fr 7:00 - 20:00, Sa+So 9:00 - 20:00

Die Patisserie "Pure Freude" in Düsseldorf ist der Lieblingsplatz von www.the-golden-rabbit.de

Pure Freude...

... ist wirklich jeder Besuch in der wunderbaren Patisserie von Olga Knoebel. Ein wenig Zeit zu verbummeln? Wer das kleine Schatzkästchen mit dem lauschigen Cafe-Garten auf der Hohe Straße gefunden hat, der darf die Welt getrost an sich vorbei ziehen lassen! Olga Knoebel hat in Paris die hohe Kunst der Patisserie mit Marmeladenlöffeln gefressen und erfreut Düsseldorf nun mit zart-schmelzenden Törtchen - jedes davon eigentlich zu schön zum essen. Das sie die Tochter des Künstlers Imi Knoebel ist verrät auch der flüchtigste Blick auf ihre Arbeiten. Kramen Sie ein wenig in Ihrem Portemonnaie und kaufen Sie in der Puren Freude auch einen Kinderstern - eine Schmuck-Edition mit deren Erlös Imi und Carmen Knoebel seit Jahren in aller Unaufgeregtheit jede Menge Gutes für Kinder in aller Welt tun.

 

Pure Freude / Hohe Straße 19 / 40213 Düsseldorf ; Kinderstern e.V.


Wirklich, wirklich unsexy!

... lange hab ich mich geschämt in coolen Gesprächen in Berlin, München, Hamburg oder London zu verraten wo ich wohne. "Düsseldorf" - Himmel - wie klingt denn das? Mittlerweile bin ich älter und weiser und verstehe, das ich völlig ohne Absicht in einer Perle unter den deutschen Großstädten gestrandet bin. Düsseldorf ist übersichtlich, mit einer jungen, bunten, gebildeten Bevölkerung. Der Rheinländer an sich ist eher freundlich, heiter, gelassen und kommunikativ. Er hat, als er von Napoleon überrannt wurde, beschlossen sich über nichts mehr aufzuregen und handhabt das bis heute so. Düsseldorf ist grün - hat das Rheinufer mit den breiten Auen mitten in der Stadt. Düsseldorf ist schön - und hat einen kleinen klitzekleinen Hang zum posing.  Düsseldorf ist Kunst, elektronische Musik, Foto, Galerien, Brauhäuser, Karneval, Mode, Stil, Parks, Kunstakademie, Altstadt und schlechte Radwege... Aber wer weiß schon alles über seine Stadt? Tina Husemann und David Holtkamp von THE DORF (dem "Schwarzen Brett" der Stadt) haben mit ihrem platteputzenden Magazin "The Dorf - The Mag" nun endlich ein Heft vorgelegt das all' die Schön- und Eigenheiten von Düsseldorf zwischen zwei Deckel klemmt. Natürlich gebe ich es im golden Rabbit an nette Dorf-Besucher ab!

 

Online hier zu sehen: THE DORF / THE MAG oder den Blog lesen: www.thedorf.de

It's Tea Time my dear.

Auf unserer letzten Reise durch England sind wir über diese schönen Teekannen-Pflanztöpfe gestolpert und haben dannach lange darüber gestritten ob sie nicht auch ein ganz klein wenig kitschig sind. Hmmm - nun ja: vielleicht ja. Sei's drum: sie sind soooooo0 schön und mit ein wenig Patina, mit Sedum, Oxalis, Schleierkraut, als Zuhause für einen Bonsai oder als Übertopf für die Küchenkräuter werden sie großartig aussehen! Besonders schön sind sie in der hängenden Variante. Einfach auf einen Nagel hängen - und schon verzaubert das Teekännchen die schäbigste Gartenwand!

 

Hier im shop finden Sie alle Teapot-Planter und die schöne Teetasse ...

Eingraben oder eher ausgraben ... ?

Jeden Herbst wiederholt sich die gleiche Szene: ich knie im Beet um Tulpen zu setzen und ein freundlicher Mensch stellt sich vor mich hin und sagt: " Ja, ja - s'ist jetzt auch bald Winter - die Zwiebeln müssen raus - gell?" Nein. Die Zwiebeln müssen rein! Wer im Frühjahr einen bunten Garten sehen möchte, der muß im Herbst den Rücken beugen und Zwiebel um Zwiebel im Beet versenken. Aber nicht jeder Zwiebel gefällt jeder Ort - und manche sehen so vertrackt aus, das man wirklich schwer erkennen kann wo oben und wo unten ist. Stürzen Sie sich in unseren Herbst-Workshop um all dieses zu lernen: Was ist - botanisch gesehen - eine Zwiebel? Was für Zwiebelsorten gibt es? Wie pflanze ich die Dinger richtig? Worauf muß ich achten? Nochmal düngen oder besser nicht? Wie arrangiere ich Zwiebeln in Topf und Beet? Wieviele Zwiebeln benötige ich für einen echten Tulpenflash im Frühjahr? Und, und, und! Wie immer heiter locker im Hof des golden Rabbit. (Und die 2017 Tulpenzwiebel-Kollektion ist dann hoffentlich auch da!)

 

Termin: Sa. 07.10.2017 / 15:00 - 17:00 - Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl - jetzt online anmelden...

Kartoffel Grabegabel von Sneeboer. www.the-golden-rabbit.de

Erntezeit

endlich. Auch wenn die Kartoffelernte dieses Jahr vielleicht nicht die ganz großen Kartoffeln verspricht: es schadet nie sich die Arbeit mit dem richtigen Werkzeug zu erleichter. Die 6-zinkige Grabegabel der Garten-geräteschmiede Sneeboer ist ein absolutes Garten-Profi-Gerät. Es gibt sie auch noch 4-zinkig und als wunderbare, schlanke Damengabel. Und wo ist die Ernte besser aufge-hoben als in den feinen Jutesäcken von Nutscene?

 

 

Jutesäcke und Grabegabeln anschauen...

Viel Regen = Pilz-Segen

Kartoffeln, Zucchini und Tomaten mögen unter dem ewigen Gepladder leiden - Pilze finden das Wetter ganz manierlich. Ver-gessen wir also die Schätze des Gartens und wandern gut ge-stiefelt in die Wälder. Am besten schon mit einem ordentlichen Pilzführer im Gepäck und mit ein wenig Fingerspitzengefühl. Auf jeden Fall aber mit einem schönen Sussex-Korb und mit dem praktischen Pilzmesser mit der kleinen Bürste.

 

Gummistiefel und Pilzmesser und Sussex-Korb anschauen ...

Die halbhohen Gummistiefel der britischen Marke Rockfish sind nicht nur schön - sie überzeugen auch mit Langlebigkeit und Tragekomfort. www.the-golden-rabbit.de

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Die Royal Sussex Gartenkörbe werden seit Jahrzehnten in der britischen Grafschaft Sussex von Hand aus Esskastanienholz gefertigt. Wunderschön und extrem haltbar. www.the-golden-rabbit.de

Unser Lieblings-Video in diesem Monat: Great Gardens - Las Pozas
Natürlich ist das ein Film über einen Garten. Oh Mei - und was für einer! Las Pozas ist der Garten (oder soll man lieber sagen "die verwunschene Stadt") von Edward James. James, 1907 in Schottland geboren. Der Vater bleibt unbekannt - man munkelte allerdings seine Mutter, Miss Evelyn Forbes, eine Dame der schottischen Gesellschaft, habe sich allzu gut mit dem damaligen Prince of Wales verstanden...  Frau Forbes angelte sich später den amerikanischen Minen und Eisenbahnbesitzer William James - und so kam der kleine Edward an ein stattliches Vermögen das er fortan auf das Trefflichste in die schönen Künste investierte. James war ein passionierter Orchideen-Züchter, er schrieb, malte, liebte den Surrealismus und förderte Künstler wie Dali und Magritte. Als ein strenger Frost seinen Orchideengarten vernichtet beschließt er die Blumen als Betonskulpturen neu leben zu lassen - und so entstand nach und nach eine poetische und seltsame Stadt im mexikanischen Regenwald. Wer mehr über diesen unglaublichen Menschen erfahren möchte dem sei der Film "Edward James: Builder of Dreams" von Avrey Danzinger an das Herz gelegt.

Nicht vergessen:

Saatgut sammeln.

Jetzt beginnt so langsam die Zeit in der das Eichhörnchen im Gärtner erwacht. Gläser, Tiegel und Schachteln füllen sich mit Blumen- und Gemüsesamen. Kühl, trocken + dunkel gelagert halten sich die Schätze ein paar Jahre.

Ein Gemüse-Statement

Den lustigen Gemüse-Tattoos

konnten wir einfach nicht wider-

stehen. Als wir das Päckchen (die Tattoos kommen aus der USA) vom Zoll abgeholt haben, hat der Zöllner ungläubig gefragt ob ich dafür was bezahlt habe :-) Klar habe ich das! Denn von jedem verkauften Tattoo geht ein Teil an nachhaltig wirtschaftende Kooperativen und  an Schul-projekte. Das finden wir gut.


Bogomir Ecker: (links) Nistkästen, 2003, Aluminium and paint (14 pieces) Dimensions Variable / (Mitte) Vofig Zwei 1994, Sheet iron, paint and rope / (rechts) Hohlweg I 1986, Sheet iron, paint (15 pieces), Height varies between 100 to 120 cm Diameter of the tree is at least 60 cm / alle c) produzentengalerie.com

Bogomir Ecker - warum ist was nicht ist und was nicht sein kann und doch sein könnte

Bogomir Eckers eigenartige Skulpturen und Interventionen sind eigentlich eher Gedichte. Aus ihnen scheint es zu murmeln, zu rauschen, zu summen oder zu zwitschern. Sie stehen in der Welt als seien sie nur versehentlich ein klein wenig neben ihren angestammten Platz gerückt oder als hätte eine unsichtbare Macht sie im Vorbeigehen verteilt. An ihren neuen Standorten suchen sie nun verzweifelt nach ihrer Balance. Mit dieser feinen Unwucht bringen sie die Selbstgewissheit der Umgebung ins Wanken und die des Betrachters gleich mit. Wir haben uns sofort in die Nistkästen verliebt als wir sie das erste Mal gesehen haben. Und seither freuen wir uns über jede Arbeit von Bogomir Ecker über die wir irgendwo stolpern.

Vertreten wird Bogomir Ecker von der Produzentengalerie Hamburg - seine Website kann man hier anschauen

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Wisteria, Blauregen, Glyzine - ganz egal unter welchem Namen sie diese schöne Pflanze kennen - Sie sollten wissen wie man ihn am besten schneidet um zu schöner Blüte zu kommen. www.the-golden-rabbit.de

Blauregen richtig schneiden

Die Royal Horticultural Society hat eine wirklich großartige website auf der man sich als Gartenfreund stunden-, ach was sage ich, tagelang tummeln kann. Ich habe selber schon oft vor dem Blauregen gestanden und mich gefragt wie man dieses wuchernde Ding am besten in den Griff bekommt. In dem Video der RHS wird es sehr gut beschrieben. Auf Deutsch kurz zusammengefasst: Im Spätsommer die langen Triebe bis auf die 5. Knospe einkürzen. So härtet das Holz aus und steckt die Kraft in die Blütenknospen. Dann im späten Winter noch einmal durch den Blauregen gehen und die im Sommer eingekürzten Triebe erneut kürzen - dieses Mal bis auf die 2. Knospe. So erhält man dicke, prächtige Blütenstände und hält die Wisteria gleichzeitig in Schach.

Wisteria richtig schneiden ist kein Hexenwerk - die freundliche Gärtnerin der Royal Horticultural Society zeigt hier wie es geht ...


Sa

13

Mai

2017

02 / 2017 Mai

Vier Hände wären jetzt hilfreich ....

Jedes Jahr scheint es  von Heute auf Morgen zu gehen. Gerade noch kalte Füße, warmer Mantel und Schnupfen und "pouff" am nächsten Tag sind alle Bäume grün, die Amseln singen sich die Seele aus dem Leib und alles scheint gestern - ach was sage ich - immer schon so dagewesen zu sein. Die kühlen Tage der letzten Woche haben uns wieder einen kleinen Vorsprung verschafft - aber es hilft nichts: jetzt gilt es in die Puschen zu kommen - Ärmel aufkrempeln, Terrasse, Balkon, Rasen, Garten auf Vordermann bringen - noch schnell Nachzügler aussäen und vorziehen und das erstzen, was die liederlichen Schnecken weggefressen haben. Natürlich haben wir bei the golden Rabbit alles (wirklich fast alles!) was Sie dafür brauchen. Schauen Sie einfach in die Rubrik "säen, pflanzen & hegen" und "pflanztaschen & pflanzsäcke" hier tummeln sich Anzuchtschalen, Erdsiebe, Pikierhölzer, Saat-Dibber, Pflanzenschilder, Pflanzsäcke und, und, und ....

Die schönsten Gartenfestivals im Mai & Juni

Es ist schön zuhause - aber die weite Welt hat ja auch etwas zu bieten:

Bis Juni ziehen wir ein wenig um die Häuser! Wir haben (für uns und für Sie) die feinsten Gartenfestivals und Events rausgesucht. Hier kommt unsere kleine Auswahl für das erste Garten-Halbjahr 2017:

23.05. - 27.05. > Chelsea Flower Show

www.rhs.org.uk/shows-events/rhs-chelsea-flower-show

25.05. - 28.05. > Schloss und Gartentage Dennenlohe

www.dennenlohe.de

25.05. - 28.05. > Fürstenfelder Gartentage

www.fuerstenfelder-gartentage.de

09.06. - 11.06. > Tuintagen Hex

www.hex.be

10.06. - 11.06. > Rare-Planten-Dagen Tuingoed Foltz

www.tuingoedfoltz.nl

15.06. - 18.06. > Schloss Dyck / Gartenlust

www.stiftung-schloss-dyck.de

15.06. - 18.06. > Landpartie Schloss Bückeburg

www.landpartie-schloss-bueckeburg.de

22.06. - 25.06. > Thurn und Taxis Gartenschau auf Schloss Emmeram

www.thurnundtaxisgartenschau.de


Für Super-Spontane: Im Mai lockt das frische Grün, der wintermüde Städter träumt von einer Landpartie. Von Waldmeisterbowle, hellgrünen Buchenwälder, frisch gestochenem Spargel, neue Kartoffeln, Picknick - oder? Und weil dem so ist, und weil wir einen besonderen Platz im Herzen für das Wendland haben, hier noch eine kleine Ausflugsempfehlung der anderen Art. Jedes Jahr findet im Wendland zwischen Himmelfahrt und Pfingsten die "Kulturelle Landpartie" statt. Ein - sagen wir - etwas anderes Erlebnis, das es aber auf jeden Fall wert ist einmal aus der Nähe angeschaut zu werden. Packen Sie Abenteuerlust, gute Laune, die Kinder und die Fahrräder ein und machen Sie sich auf den Weg. Bei der Gelegenheit können Sie sich auch den schönen Garten der Journalisten Eva Kohlrusch anschauen. Sie arbeitet mit ihrem Mann seit vielen Jahren im kleinen Dorf Künsche unermüdlich an einem wunderbaren Barockgarten den sie mitten in die dörfliche Landschaft gehext hat. https://www.kulturelle-landpartie.de und http://www.garten-barock.de/

Polieren Sie Ihr Wissen auf - die golden Rabbit Garten-Workshops

Lassen Sie sich von netten Menschen die Ihre Profession wirklich beherrschen ein paar Stunden lang mit auf die Reise nehmen. In diesem Jahr haben wir ein kleines, feines Workshop-Programm zusammen gestellt. Der erste Workshop zum Thema "Säen, pikieren, topfen" ist leider schon vorbei - aber nun stehen die nächsten beiden an, die sich mit der etwas handfesteren Arbeit im Garten beschäftigen. Und zwar:

Workshop No. 2:

> Schnitt für Schnitt

Der Frühsommer ist in vollem Gange. Der Garten beginnt einem über den Kopf zu wachsen. Jetzt ist es Zeit für die ordnende Gärtnerhand. Ulla Hannecke erklärt uns im Nutzgarten des Botanischen Gartens Düsseldorf den Schnitt und die Pflege des sommerlichen Gartens.

 

* Schneiden von Stauden und Sträuchern

* Pflege von Beeten und Pflanzungen

* Was kann jetzt noch ausgesät werden?

* Düngen - wie oft und womit

* Ernten - lecker: aber wann?

* Gemüse: bekanntes & fremdes

 

Termin:

08.07.2017 / 15:00 - 17:00

 

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben - melden Sie sich doch einfach hier online an...

Workshop No. 3:

> Mähen mit der Sense

Wer einmal gelernt hat mit der Sense umzugehen, der wird seine Wiesenstücke - seien sie klein oder groß - in Zukunft cool, leise, effizient und okologisch pflegen können. Er/Sie wird beim Sensen das frische grüne Gras riechen, die Vögel zwitschern hören und durch

das gleichmäßige Schwingen der Sense entspannen.

 

Termin:

10.06.2017 /

10:00 - 14:00

 

Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl

hier online anmelden...


Die neuen "Scharfen" in unserem Gartensortiment: Sensen gibt es übrigens auch.

Grassichel von Schöckenfux. www.the-golden-rabbit.de

Grassichel

Blattsichel von Schöckenfux

Blattsichel

Senssichel von Schöckenfux. www.the-golden-rabbit.de

Senssichel

Staudensichel

Staudensichel von Schöckenfux. www.the-golden-rabbit.de

Gartensichel


The golden Rabbit en Route > Zürich

Gleich zu Beginn dieser kleinen Reise eine unangenehme Wahrheit: wer sich ein paar Stunden oder gar Tage in Zürich tummeln will, der sollte sich in aller Ruhe auf eine Bank setzen, sich eine Ecke von einer Toblerone abbrechen und sich das folgende Mantra einprägen: "Es ist mir egal wieviel Geld ich ausgebe, es ist mir ganz und gar egal wieviel Geld ich ausgebe" - das sagen Sie sich so lange, bis Sie selber daran glauben. Zürich ist eine unserer Lieblingsstädte, aber das Loch das diese Stadt in den Geldbeutel stanzt ist wirklich einzigartig.

 

Frau Gerolds Garten

Erst stand hier der eigenwilligen, aus Containern gebaute Flagship Store von FREITAG - und sonst war wilde Industrie-Wüste. Aber seit 2012 blüht das Gerold Areal dank Frau Gerolds Garten! Eine heiter Mischung aus Gartenbeiz, Pop-up shops und vielen netten kleinen Ateliers.

Im hinteren Teil des Areals; wuchert ein veritabler Garten mit mehr als 80 Hochbeeten: urban gardening pur. In Frau Gerolds Garten wird richtig angebaut - der Ertrag wird in den Restaurants des Quartiers verarbeitet. Wer mag kann sich online anmelden und mitgärtnern. Wer nur auf Visite ist und sich die Finger nicht schmutzig machen möchte - der kann locker einen Nachmittag auf dem Gelände vertrödeln ... 

 

Frau Gerolds Garten/ Geroldstrasse 23 / 8005 Zürich

 (Foto: www.carolinenilson.com)

Das Enea Baummuseum

Nehmen wir einmal an es wäre Sommer. Die Stadt ist heiß und der kühle Zürichsee lächelt verheißungsvoll. Das ist der richtige Moment für einen kleinen Bootsausflug! Nehmen Sie das Linienschiff vom Bürkliplatz nach Rapperswil, suchen Sie sich einen schönen Platz an Bord und lehnen sich zurück - die Fahrt dauert um die zwei Stunden: es geht zum Baum- museum das Enzo Enea, einer der besten Landschaftsarchitekten der Schweiz, auf einem 75.000 qm großen Areal  in Rapperswil/Jona geschaffen hat. Enea rettet seit Jahren Baumsolitäre und fügt sie in sein Gesamtkunstwerk ein. Das man in dem Park auf Schritt und Tritt auch noch über hervorragende Kunst stolpert ist da schon fast nebensächlich..

 

Enea Baummuseum / Buechstrasse 12 / 8645 Jona (bei Rapperswil)

gasse 19 / 8001 Zürich / www.enea.ch/Baummuseum

Kronenhalle, die

Es gibt in Zürich wirklich viele, viele sehr, sehr gute Restaurants: Bindella, Ojo de Agua  oder LaSalle (um nur einige wenige zu nennen). Aber die Kronen- halle ist eine Institution und man sollte Zürich nicht verlassen ohne dort Zürcher Geschnetzeltes oder Robespierre gegessen zu haben. Buchen Sie früh um einen guten Platz zu bekommen denn die Kronenhalle ist oft ausreserviert, hier, unter Orginalen von Chagall, Mirò, Braque oder Matisse speisen seit 1924 die guten Namen der Stadt.

 

Kronenhalle / Rämistrasse 4 / 8001 Zürich

Und sonst noch ? Schokolade kaufen bei in der Confiserie Sprüngli / Bahnhofstrasse 21; Galerien auf dem Löwenbräu Areal und dem Maag Areal erforschen; einen Drink in der Barfussbar im Frauenbadi nehmen..

Jorge Mayet

Der kubanische Künstler Jorge Mayet lebt und arbeitet seit langem auf Mallorca im Exil. Seine poetischen Arbeiten kommentieren den Zustand Kubas und sind Reflektion des eigenen Verlusts von Heimat, des Verlusts der eigenen Wurzeln. Aber Mayets Arbeiten sind auch voller Hoffnung. Hoffnung auf einen Neuanfang, auf ein Leben, auf die Kraft trotz der

Schwarzenbach

An Geschäften dieser Art kann ich einfach nicht vorbei gehen. Das Schwarzenbach ist ein Juwel, es ist magisch, eine Zeitmaschine! "Colonialwaren" - der Laden atmet was dieses Wort versprich. Seit 1864 führt die Familie Schwarzenbach in ihrem Geschäft Gewürze, Nougats,

Trockenfrüchte, Confiserie, Öle, Tee, Getreide, unglaubliche Mengen kandierter Blüten und andere wilde Wunderdinge ohne Zahl. Legendär sind die "Calissons" - kleine Kuchen-schiffchen aus Frankreich die so lecker sind, das sie es nie, nie bis nach Düsseldorf schaffen. Seit einigen Jahren ist das alte Kaffee- lager in ein feines Café umgebaut worden. Nun hat man also die Wahl zwischen diesem und der Conditorei Schober, die ja praktischerweise direkt gegenüber liegt - aber das ist eine andere Geschichte  ...

 

Schwarzenbach / Münster-

gasse 19 / 8001 Zürich

Durch diese hohle Gasse ...

Ich verrate heute ein Geheimnis - nicht mehr und nicht weniger als den perfekte Spaziergang durch das alte Zürich. Also los. Wir fangen in der Pfalzgasse an - leerer Bauch läuft nicht gerne, ein kleiner Imbiß im Kindli kann nicht schaden. Das Kindli hat nicht nur eine tolle Küche sondern auch ein paar sehr nette Gastzimmer. Satt dann kurz nach rechts drehen und bei En Soie reinschauen. Der Laden von Monique Maier (der Frau von Dieter Maier - genau DEM Dieter Maier von YELLO) ist Versuchung pur: wunderschöne Seidenfoulards, Keramik und Stoffe. Retten Sie sich und Ihren Geldbeutel, verlassen den Laden und gehen nach links die Pfalzgasse ein wenig weiter und die Strehlgasse runter. Das wird nicht langweilig, hier sind die schönsten kleinen Shops Tür an Tür (am Weinplatz z.B.  Trois Pommes, ein Must-have-Fashion-Brands-Himmel).

Überqueren Sie den Weinplatz und die Limmat auf der Rathausbrücke (unbedingt ein wenig das Wasser und den Ausblick auf den See genießen) und steigen Sie an der anderen Seite die schmale, dunkle Marktgasse hinauf. Hier fängt ein eigenes Reich an. Noch vor einigen Jahren waren hier Bäckereien und die seltsamsten Geschäfte. Nun nisten sich die allgegenwärtigen Ketten ein - schade - aber noch ist dem Viertel nicht aller Charme ausgetrieben. Wir biegen rechts in die Münstergasse ein,

trollen uns bis zu Schwarzenbach (s.o.) und trinken einen Cafe in der altehrwürdigen Conditorei Schober an der Ecke Münstergasse / Napfgasse. In die Napfgasse einbiegen und jede Menge kleine Geschäfte bewundern; aber wir haben nicht soviel Zeit - wo sich die Napfgasse zu einem Platz weitet biegen wir links ab in die Spiegelgasse - hier ist auch das feine Teehaus "Shui Tang" (was soviel wie: der Ort des schönen Wassers heißt). Die Spiegelgasse  führt uns irgendwie wieder zurück zur Rathausbrücke .. und fix und alle wie wir jetzt sind ist ein langes, frühes Abendessen bei Bindella, dem besten Italiener überhaupt, angesagt...

 

Kindli / Pflazgasse 1 ; En Soie  / Strehlgasse 26; Trois Pommes Studio / Weinplatz 4/5; Conditorei Schober / Napfgasse 4; Sui Tang / Spiegelgasse 26; Bindella / In Gassen 6 -

frei liegenden Wurzeln zu wachsen. Mayet baut seine wunderbar präszisen schwebenden Welten aus bemaltem Papmaché, Drähten, Metall- und Hozsstückchen. Wer sich seine Arbeit interessiert: vertreten wird er (u.a.) von der Galerie Richard Taittinger / New York


Kinder im Garten - (sozusagen Kinder Garten)

Wer als Kind das Glück hatte mit einem Garten aufzuwachsen der wird diese "grüne Sprache" sein Leben lang nicht vergessen. Und es ist in der Tat eine Sprache - denn nur wer Unterschiede kennt, kann diese auch benennen. Für alle anderen gibt es nur "Bäume" und "Blumen". Für die aber, die die Sprache beherrschen, gibt es Kastanien, Birken, Buchen, Eichen, Eiben, Kirschbäume, Eschen, Apfelbäume, Pappeln, Narzissen, Tulpen, Primeln... Sie wissen, die Liste ist nahezu unendlich. Wir haben uns deshalb schon früh entschieden eine eigene Abteilung für die Kleinen Gärtner zu schaffen. Gerade Kinderhände brauchen Werkzeug das nicht aus Plastik ist und scharfkantig splittert - das schön und arbeitsfähig ist, damit aus dem Wunsch mitzuhelfen nicht Frustration wird. Ganz neu ist das wirklich tolle Buch "Garten-Projekte für Kinder" das randvoll ist mit kleineren und größeren Gartenvorhaben.

Kinder-Gartenhandschuhe "Igel" - niedliche Handschuhe für den Schutz der kleinen Hände bei der Gartenarbeit bei the-golden-rabbit.de
Kinder-Gartenhandschuhe "Radieschen". Die Handschuhe sind aus stabilem Leinen - ein Gummizug sorgt dafür, das sie sicher an der Hand bleiben. Von the-golden-rabbit.de

Unser Lieblings-Blog: RA - Royal Academie of Arts

11 beautiful art gardens to see before you die - dieser Blog-Beitrag von Harriet Baker auf dem News-Blog der Royal Academie of Arts hat es uns gleich angetan. Wir wollen noch nicht so schnell sterben - deshalb eilt es uns ja auch nicht so sehr die vorgestellten Gärten abzuklappern. Eine Vorhaben das auch ganz beachtlich ist - führt es doch einmal rund um die Welt. Von Frida Kahlo's Hinterhof ihrer Casa Azul in Mexiko, über Cornwall und der wilden Kunstinsel Naoshima in Japan, nach Marrakesch, Venedig, Sussex  ...

 

Unabhängig von diesem Beitrag findet man auf dem Blog der Royal Academie immer wieder interessante Beiträge über Künstler, Architektur, neue Ausstellungen und alles was in der Kunstwelt gerade so durch das Dorf getrieben wird. Sehr schön für eine Tasse Kaffee und wenn man sich ein wenig vor der Arbeit drücken möchte.

 

https://www.royalacademy.org.uk

 

William Curtis: Flora Londinensis

Mit der Flora Londinensis - oder - wie sie vollständig heißt: Flora Londinensis, or, Plates and descriptions of such plants as grow wild in the environs of London hat sich William Curtis (1746 - 1799) nichts Geringeres vorgenommen als die lückenlose Dokumentation der  Vegetation im Radius von 10 Meilen rund um London. Für die Abbildungen beauftragte er die besten Kupferstecher seiner Zeit: William Darton, James Sowerby, Francis Sansom, Sydenham Edwards, Benjamin White, William Kilburn. Es entstand ein 6-bändiges Werk mit 432 Pflanzenabbildungen jeweils mit einer botanischen Erläuterung und einer Beschreibung wo sie zu finden sind. Jede der Pflanzenabbildungen ist aufs wunderbarste genau gestochen und fein handkoloriert. In der Flora Londinensis sind sie alle gleich: die stolze Wildrose und die einfachen Gräser, die prächtigen Lilien und das unscheinbare Gänseblümchen.

 

Das erste Werk des Kompendiums erschien 1777 - das letze dann 1798. Die Flora Londinensis wurde ob ihres wissenschaftlichen Wertes schon damals hoch gelobt - aber der wirtschaftliche Erfolg war eher mau. Gerade einmal eine Auflage von 300 Stück konnte verkauft werden. Damit die letzten Kompendien der Flora Londinensis fertiggestellt werden konnten mußte sich Curtis etwas einfallen lassen um Geld zu verdienen. 1787 gründete er Curtis's Botanical Magazine, eine Zeitschrift über die Botanik Großbritanniens, in der er, nun mit riesigem Erfolg, auch die Abbildungen der Flora Londinensis veröffentlichte. Curtis's Botanical Magazine erschien in einer Auflage von 3.000 Exemplaren und enthielt 3 Farbplatten mit Pflanzenabbildungen. Koloriert wurden diese von bis zu 30 Zeichnern. Das Magazin erscheint bis heute und wird von den Royal Botanic Gardens Kew herausgegeben - jenem Garten in dem Curtis in seiner Zeit gewirkt hat.

William Curtis Flora Londinensis

Schaufel ist eine Schaufel ist eine Schaufel ...

... nicht, wenn sie von Sneeboer kommt!

 

Staudenteilen 1 - 2 - 3

 

Jetzt ist es Zeit einmal nach den Stauden zu schauen und diejenigen, die verholzt, alt und blühfaul geworden sind zu teilen und zu verjüngen. Das ist nicht wirklich schwer (mit gutem Werkzeug schon garnicht > Gärtnerhippe, Staudenspaten, Hori-Hori helfen hier) solange man ein paar kleine Dinge beachtet. Die Royal Horticultural Society empfielt hier:

 

1- wer kann geteilt werden?

Die meisten Stauden sollten von Zeit zu Zeit geteilt werden - Astern, Bergenien, Agapanthus, Anemone, Geranieum, Phlox, Hosta, Iris, ...  die Liste ist wirklich lang. Achten Sie auf die Gestalt des Wurzelballen. Es gibt Pflanzen deren Wurzeln sehr tief in das Erdreich gehen. Diese müssen am besten mit einer Grabgabel vorsichtig und tief ausgegraben werden.

 

2- wann sollte geteilt werden?

Tatsächlich können Stauden eigentlich das ganze Jahr hindurch geteilt werden. Allerdings ist der Streß für die Pflanze geringer wenn es nicht so warm ist und die Wahrscheinlichkeit das die geteilten Pflanzen anwachsen ist größer wenn die Pflanze noch nicht (oder nicht mehr) in der Wachstumsphase ist. Daher bietet sich der Herbst oder das Frühjahr an.

> teilen Sie sommerblühende Stauden im Herbst oder im Frühling sobald die Erde trocken genug ist um zu arbeiten. In einem sehr nassen Herbst macht es Sinn mit der Teilung auf das Frühjahr zu warten. Auch empfindlichere Stauden stecken eine Teilung im Frühjahr eher weg da die Gefahr von Frostschäden dann nicht besteht.

> teilen Sie frühlingsblühende Pflanzen (wie zum Beispiel Iris) im frühen Sommer, direkt nach der Blüte. Das ist die Zeit in der die Pflanze neue Wurzeln bildet.

 

3- wie wird geteilt?

Heben Sie die Staude vorsichtig mit einer Grabegabel hoch. Arbeiten Sie sich vorsichtig von außen nach innen vor damit so wenig Wurzeln wie möglich beschädigt werden. Schütteln Sie überschüssige Erde aus dem Ballen. So können Sie die Wurzeln besser sehen.

> entscheiden Sie nun ob Sie die Staude vorsichtig auseinander ziehen und so teilen können oder ob Sie dafür ein scharfes Messer oder einen Spaten benötigen. Achten Sie darauf, das alle Teile gesunde Sprossen zeigen.

> achten Sie in den ersten Wochen darauf das die neu eingesetzen Stauden gut gewässert werden. Bis die Pflanzen eingewachsen sind, sind sie recht empfindlich gegen Trockenheit.

 

Mi

18

Jan

2017

01 / 2017 Januar

www.floretflowers.com
www.floretflowers.com

Ein Garten ohne Wicken ist ein Irrtum - ... so könnte man das schöne Bonmot von Karl Foerster abwandeln. Tatsächlich gehören die zarten, wilden und irgendwie immer ein wenig verzausten Schönheiten unserer Meinung nach unbedingt in den Garten oder auf jeden Balkon. Sie sind dankbare Klimmer und verzaubern mit ihren farbenprächtigen Blüten uns dem schönen Duft. Den großen Strauß auf dem Bild links hat Erin Benzakein gepflückt, die in Amerika eine umwerfende Sweet Pea Zucht betreibt. Für uns lieg England - das Mutterland der Duftwicken - ein wenig näher. Deshalb haben wir uns dort umgeschaut und uns für Owl's Acre Seed entschieden. Deren Besitzerin, Elizabeth Crawford, eine tolle junge Lathyrus odoratus Züchterin, hat für uns ein kleines Sortiment der Schönsten der Schönen zusammengestellt. Altertümliche Duftwicken, moderne Varianten und Cherup - eine bunte Mischung zwergenwüchsiger Wicken. Das die Ur-Duftwicke "Cupani" natürlich auch dabei ist versteht sich von selbst.

The Rabbit en route .... Cadzand

Holländische Küste im Sommer - das kann ja jeder. Aber richtig Spaß macht es dort eigentlich erst wenn einem der Wind um die Nase pfeift und die Ohren vor Kälte prickeln! Deshalb gehören ein paar Tage Cadzand in der kalten Jahreszeit fest ins Rabbit-Programm. Der kleine Badeort an der belgischen Grenze ist auf dem Sprung in die Zukunft und gibt sich Mühe, die Bausünden der 80er Jahre ein wenig zu heilen.

De Piraat

Ein Teller Muscheln im cool-lässig gestalteten Strandpavillion De Piraat.

Der Holzbau auf Stelzen ist das perfekte Ziel für eine Strandwanderung.

Aber eigentlich sind fast alle Strandbuden in Cadzand modern und nett.

 

De Piraat / Strandtent / Boulevard de Wielingen 19-A

Was hat Lady Di mit Sweet Peas zu tun?
Nein, das war nicht die Blume in ihrem Brautstrauß - obwohl - das wäre logisch gewesen. Denn es geschah im Garten derer von Spencer - Lady Di's Familie - das Head Gardener Silas Cole eine Mutation der klassischen Duftwicken fand und diese Linie weiterzüchtete. Mehr dazu erzählen wir auf unserer kleinen "Wie & Wo"-Wickenseite ...

Neeltje Jans

Für Architekturliebhaber lohnt sich ein Ausflug zum Oosterscheldedam und dem großen Gezeitenkraftwerk. Lars Spuybroek und Kas Oosterhuis haben zwei großartige Gebäude in diese unwirkliche Welt gehext.

 

Neeltje Jans / Faelweg 5 / 4354 RB Vrouwenpolder


Ein nettes Hotel? Nordzee in Cadzand Bad - von innen netter als von außen. * Ein guter Teller? Pure C hier kocht Syrco Bakker (ein Meisterschüler von Sergion Herman vom Oud Sluis). Das Restaurant sitzt in einem Haus von seltener Häßlichkeit aber das sieht man ja nicht wenn man drinnen sitzt... * Und wenn es nur Wind und Sand sein soll: Haifischzähne suchen ist in Cadzand ein Volkssport mit dem man trefflich Stunde um Stunde vertrödeln kann.

Jetzt ans Säen denken.

Der Frühling kommt immer ein wenig schneller als man denkt. Auch wenn man im Januar glauben mag die dunkle Zeit höre nie auf: die ersten Zwiebeln gucken schon aus der Erde, die Pflanzpläne für das Beet wollen nun gezeichnet werden und wer jetzt sein Saatgut kauft, der hat noch die volle Auswahl und kann sich entspannt und zur rechten Zeit an das Vorziehen machen. Natürlich haben wir im golden Rabbit unsere Lager gefüllt und stehen "Spaten bei Fuß" für die neue Pflanzsaison. Hier einige unserer Favoriten...

Praktischer Gartengerätehalter aus England

Pflanzleinen

Pflanztaschen sind ideal für den Winterschutz von Topfpflanzen

Saatkästen

Jutesäcke und eine starke Wurzelbürste sind kleine Gartenhelfer auf die man nur schwer verzichten kann

Pflanzschildchen

Sneeboer Pflegeset für Gartengeräte mit Leinöl und Schleifstein

Kleines Handsieb

Schutz-Cloche

Erdsieb


Unser Lieblings-Blog: The Garden Edit

Irgendwie bekommen wir in Deutschland so coole Garten-Blogs einfach nicht hin. The Garden Edit gehört zu unseren absoluten Favoriten. Der Blog hat eine zeitgenössische Sicht aufs gärtnern und die Pflanzenwelt. Gegründet von John Tebbs - selber Gärtner und Art Director von "Garden Party" der Gartenseite in M le Magazine du Monde.

 

http://www.thegardenedit.com

Sanna Kannisto

Die Arbeit der finnischen Künsterin Saan Kannisto verfolgen wir schon seit vielen Jahren. Sanna Kannisto schaut mit fast wissenschaftlichem Interesse auf die Natur. Ihre Bilder sind von einer umwerfenden Poesie.

 

In Deutschland wird Sanna Kannisto von der Galerie Taik Persons (www.helsinkischool.fi) vertreten.

Sanna Kannisto / v. li. oben: Regulus regulus, 2015 / Phylloscopus trochilus, 2015 / Cyanistes caeruleus, 2015 / Fringilla montifringilla, 2015 / Poecile montanus 1, 2015 / Lanius collurio, 2015


Gartenarbeiten im Januar: die Royal Horticultural Society empfielt ...

 

1...Recyceln Sie Ihren Weihnachtsbaum indem Sie ihn schreddern und damit Ihre Beete mulchen.
2...Putzen Sie Ihre Blumentöpfe und das Gewächshaus und bereiten Sie alles für den Frühling vor.

3...Beete die noch nicht umgegraben sind können jetzt für die neue Pflanzsaison vorbereitet werden.
4...Schauen Sie nach den eingelagerten Dalien, Begonien und Canna - ihre Wurzeln dürfen nicht austrocknen.
5...Schneiden Sie Apfel- und Birnenbäume zurück.
6...Beginnen Sie damit Rabarber vorzutreiben.

7...Planen Sie für die kommende Saison den Fruchtwechsel in Ihren Beeten.

8...Vergessen Sie nicht auch weiterhin die hungrigen Vögel mit Wasser und Futter zu versorgen.

9...Januar ist oft die letzte Chance um Pflanzen zu säen die für ihre Keimung Frost benötigen.

So

18

Dez

2016

04 / 2016 Dezember

The golden Rabbit en Route > Bruxelles

Pünktlich zu den Festtagen ein kleines "Rabbit en Route"-Special für alle die nicht zuhause bleiben wollen - die es aber auch nicht in die Karibik zieht. In so einer schweren Situation ist Brüssel die Stadt der Wahl. Wenn man sich darauf einlässt, ist es  mindestens so exotisch (wenngleich auch nicht ganz so warm) wie die Karibik und deutlich spannender als das heimische Sofa!  Als Rheinländer sind wir gesegnet: Brüssel liegt direkt vor unserer Haustür - ein spontaner Abstecher zu Weihnachten oder Silvester liegt geradezu auf der Hand. Und da die Belgier die Geschenke alle schon zu Nikolaus verteilt haben, konzentrieren sie sich Weihnachten auf das Essen und Trinken - da machen wir gerne mit :-)

J. Dandoy

Nichts, aber auch wirklich Nichts kann mich bei einem Brüssel-Besuch davon abhalten, kurz zu der Traditionsbäckerei  J. Dandoy zu rennen um mich mit dem Monatsvorrat an Bernardin (uff!), Pain d'Armandes (ach!), Biscotte sucrée (hmm!) und Langue de Chat einzudecken. Leider hält der Vorrat nie so wirklich lange.

Es gibt ein paar Niederlassungen von Dandoy in Brüssel - aber das älteste Geschäft in der Rue au Beurre haben wir ganz fest ins Herz geschlossen!

 

Maison J. Dandoy / Rue au Beurre 31 / 1000 Bruxelles

Rue Antoine Dansaert und so ...

Brüssel verändert sich rasant - die It-Places kommen und gehen. Was aber seit Jahren bleibt und sich gut entwickelt ist die Gegend um die Rue Antoine Dansaert. Hier findet man junge beligische Modelabels, spannende kleine Geschäfte, Kneipen und Cafes. Wir würden sagen: Rue Antoine Dansaert - dann nach rechts in die Rue du Vieux Marché aux Graines, bei La Mer du Nord einen Teller Austern essen und einen kleinen Sancerre trinken, den Platz überqueren, kurz rechts und dann gleich links in den Quai aux Briques. Dort bei Frederic Blondeel einen Kaffee+Praliné genießen und sich mit den besten Pralinen Brüssels eindecken. Dann gleich links in die kleine Passage Rue du Chien Marin, rechts in die Rue de Flandre und schon stößt man oben am Kopf der Straße auf die Boutique von Maison Margiela. Links liegt die Rue Léon Lapage, die voller schöner Geschäfte ist. Wieder links zurück auf die Rue Dansaert einbiegen und dort bei Stijl reinschauen - feinste belgische Mode. Wer mehr Zeit hat kann noch rund um die Rue Dansaert kleine Kreise ziehen - in den Seitenstraßen verstecken sich noch Juwelen.

Chez Vincent

Ich kenne dieses Restaurant noch aus Kinderzeiten. Damals war es so dunkel darin, das man die wunderschönen Wandbilder aus Kacheln nur erahnen konnte. Jetzt ist alles hell beleuchtet - auch schön. Das Vincent ist in viele Reiseführer aufgenommen worden - das ist ihm nicht unbe- dingt bekommen - aber wer beligische Klassiker wie Moules-frites, Stoemp, Crevette Grise in Tomate, Filet Américain oder Waterzooi essen möchte, der ist hier nicht schlecht aufgehoben. Am besten ein wenig vor oder nach den normalen Essenzeiten. Dann sind die Kellern bei (guter!) Laune und die Küche noch aufmerksam.

Chez Vincent / Rue des Domincains 8-10 / 1000 Bruxelles

Die königlichen Gewächshäuser

Regel No. 1: Niemals Brüssel ohne Pommes Frites!

Es gibt in Brüssel ernsthaft geführte Listen mit den besten Pommes- buden der Stadt. Wenn man sie zur Hand nimmt und sich vornimmt alle zu besuchen, hat man eine 1A Stadtrundfahrt vor sich. Es sind meist

keine hippen Geschäfte sondern kleine, hutzelige, windschiefe Buden in denen die Pommes noch in gutem Rinderfett frittiert werden. Die Schlangen vor den Buden sind lang - aber das erhöht ja nur die Vorfreude! Hier unser Favorit in der Altstadt - ideal für eine kleine Stärkung vor der Erkundung der Rue Antoine Dansaert - für das Tragen der Einkaufs- tüten braucht man ja Energie ...

 

Friterie Tabora / rue de Tabora 2 / 1000 Bruxelles

Sternschnuppe auf belgisch:

Ich mache das auch (heimlich!) wer am Grand-Place der Figur des Everard't Serclaes den Arm streichelt und sich etwas wünscht, der bekommt diesen Wunsch zack zack erfüllt. Dafür lohnt sich doch jeder Weg!  Everard hat 1365 die Stadt von den Flamen befreit und wurde später heimtückisch gemeu-chelt. Warum also ausgerechnet er Glück bringen soll ist nicht so ganz zu verstehen - aber wer weiß, vielleicht funktioniert es ja doch (sicher ist sicher)....

 

Rue Charles Buls / Ecke Grand-Place / 1000 Bruxelles

mim & Musée Hergé

Man kann in Brüssel Tag um Tag in Museen verbringen. Wir würden sagen: vergesst das Magritte Museum - besucht das BOZAR und auf dem Weg dorthin sollte man (auch wenn man mit Musikgerät nichts am Hut hat) das Musical Instrument Museum (eben mim) besuchen und sei es nur um bis unter das Dach zu steigen und im Bistro einen Cafe zu trinken.

 

mim / Rue Montagne de la Cour 2 / 1000 Bruxelles

Lange Jahre war das Comic Museum in Brüssel das Heim der Arbeiten von Hergé - dann starb der gute Mann und die Witwe übernahm das Regiment. Sie entzog dem Museum die Sammlung und baute in einer kleinen Stadt im Brüssler Umland ein spektakuläres neues Museum das man sich auf der Heimfahrt unbedingt anschauen sollte. Toll ist es wirklich - aber es ist auch mächtig schade um das gute alte Comic-museum, das in einem gradiosen Horta-Bau wohnt und jetzt ein wenig vor sich hinpennt.

 

Musée Hergé, Rue du Labrador 26, 1348 Ottignies-Louvain-la-Nueve

Belgisches Comic-Zentrum / 20 Rue des Sables / 1000 Bruxelles

l'Ogenblik

Wer es etwas ruhiger als im Vincent haben möchte dem sei empfohlen sich einfach umzudrehen und gegenüber, am Eingang zur Galerie des Princes, die Tür des Ogenblick zu öffnen. Feine belgische Küche. Tische und Boden mit Sand gescheuert. Sehr gute Weine - allerdings muß man nach einem Essen im Ogenblick unbedingt eine kleine Siesta einlegen ...

 

l'Ogenblick / Galerie des Princes 1 /  1000 Bruxelles


Nur wenige Wochen im Jahr öffnen die atemberaubenden königlichen Gewächshäuser in Laeken. Im kommenden Jahr wird das vorraussichtlich vom 14. April bis zum 5. Mai der Fall sein. Es lohnt sich, sich diesen Termin vorzumerken. Die von Alphonse Balat, dem Hofarchitekten Leopold des III gebauten Wintergärten sind riesig - fast einen Kilometer schlendert man durch Orichdeen, Palme, Orangenbäume und Blumenteppiche.

 

Domain Royal de Laeken / Avenue du Parc Royal / 1020 Leaken

So

04

Dez

2016

03 / 2016 Dezember

Man kann es drehen und wenden wie man will - auch dieses Jahr wird es wieder Winter! Sehen wir es positiv dann heißt das: dicke Socken, warme Wohnung, Kekse, Bücher, Weihnachtsessen, Punsch und spazieren gehen im Schnee. Aber bevor man ermattet vom Jahr auf das Sofa sinkt, steht ja noch ein letzter Gang in den Garten oder auf die Terasse an. Die Blumenzwiebeln für das nächste Jahr sind schon gepflanzt - jetzt muss der Garten noch winterfest gemacht, das Werkzeug geputzt, geschärft und weggeräumt werden - und dann bleibt nur noch: den letzten Rest Gartenerde unter den Nägel wegschrubben, Hände schön dick eincremen, sich mit einem guten Gartenbuch auf  das Sofa setzen und an einem klitzekleinen Gläschen "Mieze Schindler" nippen ... apropos Mieze Schindler......:

Gartengerätehalter in Mint-Grün von der englischen Firma Garden-Trading
Stählemühle Erdbeerlikör von der Mieze Schindler

Wer Obst hat, der hat auch Likör!

Ich bin mir sicher, das Christoph Keller, der großartige Brennmeister  der "Stählemühle", sich immer krumm und schief lacht wenn er eine neue Bestellung vom Golden Rabbit bekommt. Das gesamte hippe Deutschland trinkt Gin, Wodka und Obstbrände und wir bestellen bei ihm Franzbranntwein - extremely hyper oldfashioned! Ja, das stimmt. Und weil dem so ist, schämen wir uns auch nicht,

uns zu einer anderen außer-ordentlich unmodernen Vorliebe zu bekennen: LIKÖR!

Christoph Kellers Liköre sind kleine Geschmackswunder. Der ganze Sommer steckt in diesen Flaschen. Früchte aus den Tiefen der Hegauer Wälder und von den Hängen der Streuobstwiesen. Erdbeerlikör Mieze Schindler (aah!), Sauerkirschlikör von der Schattenmorelle (yum!), Likör von der Hegauer Waldhimbeere (hmmm!!), Likör vom wilden Hegauer Holunder (uff!) und - und das ist der Gipfel der Unmodernität und zugleich der Gipfel des Genusses: Hegauer Eierlikör - ein Eierlikör aufs Feinste parfümiert mit einem wunderbaren Kirschbrand .... schade, das Likörgläser so klein sind!

Ausschnitt aus der zauberhaften Vasen-Edition "Delft Blue" von Marcel Wanders

Marcel Wanders auf dem Sprung ...

Die großartige Vasen-Edition "Delft Blue" von Marcel Wanders wird uns zum Ende des Jahres wieder verlassen. Wer also seine Lieblingsvase seit Monaten immer wieder besucht, dem sei herzlich geraten zu Weihnachten Nägel mit Köpfen zu machen :-) Noch bis zum 31.12. sind die wundervollen Vasen-Objekte im Golden Rabbit zu sehen (und natürlich auch zu kaufen).


Gemüse für die Kleinen.

Früh übt sich wer ein cooler Gärtner werden will. Ganze 110 Meter biozertifiziertes Baumwollgarn verhäkeln die netten Damen der coolen Pariser Firma Myum für eine ihrer bezaubernden kleinen Kinderrasseln. "Gary das Radieschen" ist uns ganz besonders ans Herz gewachsen!

Unser Lieblings-Blog: KlonBlog

Die Blogger-Clique vom Berliner KlonBlog ist schon ziemlich lange im Blog-Business. Mit dem Schwerpunkt auf Design, Kunst, Fotografie und Lifestyle - und manchmal ziemlich seltsamen Geschichten - ist Klon immer eine schöne Inspirationsquelle, der wir bei unserem täglichen Spaziergang im Netz gerne einen kleinen Besuch abstatten. Es lohnt sich eigentlich immer!

 

http://www.klonblog.com

Makoto Azuma

Er ist der unumstrittene Meister der Pflanzenkunst! Makoto Azumas Installationen sind immer überraschend, wild, seltsam und poetisch. Nun hat er seine Serie "leaf men" weiter verfolgt und noch schönere Exemplare dieser Zwitterwesen "halb-Mensch-halb-Pflanze" geschaffen.

 

Leider gibt es noch kein vollständiges  Buch zu dieser Arbeit - wir warten sehnlichst darauf....

Makoto Azuma / leaf men / work in progress


Alles für die letzten Arbeiten im Garten ...

Praktischer Gartengerätehalter aus England

Der Gartengerätehalter sorgt für Ordnung

Pflanztaschen sind ideal für den Winterschutz von Topfpflanzen

Pflanztaschen erleichtern den Winterschutz von Töpfen

Jutesäcke und eine starke Wurzelbürste sind kleine Gartenhelfer auf die man nur schwer verzichten kann

Jutesäcke schützen empfindliche Pflanzen vor Frost

Sneeboer Pflegeset für Gartengeräte mit Leinöl und Schleifstein

Putzen, schärfen, ölen - Pflegeset für Gartengeräte


 

... und was tun mit den empfindlichen Topfpflanzen

 

wenn es   eiskalt wird ?

Sehr große Töpfe ... für diese Töpfe, die zu schwer sind um sie zu bewegen, ist Kaninchendraht die ideale Lösung. Man kann ihn auf der Rolle in verschiedenen Breiten kaufen. Er ist leicht zu biegen und zu schneiden. Einfach so viel Draht abschneiden, das der Draht mit 5 - 10 cm Abstand zum Topf den Topf umfasst. Beide Enden verbinden und den Hohlraum zwischen Topf und Draht mit Blättern oder Stroh ausstopfen. Auch Stämme lassen sich auf diese Art gut schützen. Draht locker um den Stamm wickeln und mit Blättern oder Stroh auspolstern. Die Wurzeln mit einem dicken Laubhaufen schützen. Damit das Laub nicht wegläuft ein paar Reisigzweige darüber legen - fertig!

 

Große Töpfe ...kann man gut in eine leere Pflanztasche  oder in einen Jutesack stellen und die Hohlräume zwischen Topf und Sack mit Blättern oder Stroh ausstopfen (man merkt, ich bin ein Blätterfreund!). Auch unter den Topf eine Schicht Blätter stecken und die Krägen der Säcke möglichst hoch ziehen, so schützen die Blätter auch die Stämmchen der Pflanzen.

 

Kleine Töpfe ...einfach im Garten oder auf der Terrasse in einer geschützten Ecke nah aneinanderschieben (oder versetzt aufeinander stellen). Die Zwischenräume mit Laub füllen und ein paar Tannenzweige darüber legen. So fliegt das Laub nicht weg und zwischen Laub und Reisig bildet sich ein schöner wärmender Luftpuffer.

 

Fr

14

Okt

2016

02 / 2016 Oktober

zen++ jetzt Blumenzwiebeln pflanzen +++ jetzt Blumenzwiebeln pflan

Die 2016 Tulpen-Kollektion

Als wir den hintersten Deckel des mächtigen Blumenzwiebel-Geamtkataloges geschlossen haben schwirrte und der Kopf! So ein unglaublich großes Angebot an Blumenzwiebeln - und Eine schöner als die Andere. Was tun? Wir fühlten uns ein wenig überfordert eine Auswahl zu treffen. Eine Tase Kaffee später sind wir dann auf die schöne Idee gekommen, diesen Knochenjob der Auswahl in der Zukunft lieber anderen schlauen, netten Tulpenkennern zu überlassen. Et voilà! Dürfen wir vorstellen:

 

Kuratorin der Tulpen-Kollektion 2016:

Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff

Jahr für Jahr werden im Gräflichen Park Grand Resort in Bad Driburg um die 40.000 Tulpenzwiebeln gesetzt. Annabelle Gräfin Oeynhausen-Sierstorpff sagt zu ihrer Tulpenauswahl: "Tulpen gehören zu den prägendsten Frühblühern im Garten. Ihre Vielfalt ist so großartig, dass man auch in kleinen Beeten von März bis Juni wunderschöne, sich ständig verändernde Bilder zaubern kann. Ich habe 25 der schönsten Tulpen aus allen Tulpen-Familien gewählt: Frühe Tulpen, einfache und gefüllte Tulpen, Rembrandt- Triumph- und Viridiflora-Tulpen, Lilienblütige-Tulpen, zwei Papagei-Tulpen und - ganz wichtig für den naturnahen Garten - einige Wildtulpensorten. Im Gräflichen Park Grand Resort ist die Tulpenblüte immer eine unglaubliche Pracht und ein besonderes Highlight im Gartenjahr." Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind.... hier geht es zum Gräflichen Park Grand Resort: http://www.graeflicher-park.de.

The golden Rabbit en Route

Zwolle - hmm - ist das nicht diese kleine holländische Stadt kurze vor dem Ijsselmeer? Genau. Das. Ist. Zwolle! Und Zwolle ist eine Reise wert. Wir kommen jedes Mal, wenn wir die netten Sneeboers besuchen, durch Zwolle und haben die kleine Stadt mittlerweile ins Herz geschlossen. Und was passt besser zu einem Tulpen-Speuial-Newsletter als ein Ausflug in eine kleine niederländische Stadt? Heute also: The golden Rabbit en Route: Zwolle.

 

De Librije

Es ist immer ein Erlebnis echte Könner zu besuchen. Und Jonnie de Boer ist ein echter Könner! Wer als Gast in De Librije kommt, dem sei geraten sich gleich auch eines der schönen Zimmer zu gönnen. Der Weg vom Restaurant ins Bett ist dann nicht ganz so weit. Jonnie Boer  am Herd, und seine freudliche Frau Thérèse, haben einen Ort

geschaffen für den sich jeder Weg lohnt. Die Küche von Jonnie Boer ist voller Überraschungen. Er arbeitet mit lokalen Produkten und zaubert umwerfende Geschmacksbilder. Es wird ein Menü angeboten, aus dem der Gast sich einige Positionen aussucht und die Küche diese nach ihrer Vorstellung ergänzt. Spannend! Avocado, Ziegenkäste und Mädesüß oder  Tulpen Zwiebeln (sic!) schwarzer Knoblauch und BBQ Sellerie oder Bachforelle, Aal, Fenchel und Lemmongras. Es ist wirklich eine atemlose Reise. Und das Beste daran: dies alles in einer lockeren, netten - eben holländischen - Atmosphäre mit einem heiteren Service-Team und dem besten Hotelfrühstück das wir jemals gegessen haben.

 

De Librije/ Spinhuisplein 1 / 8011 ZZ Zwolle

Michael Wesely - Stillleben

Die Tulpen-Stilleben von Michael Wesely sind magisch! Und wer jemals vor seinen Bildern stand, der wird keinen Tulpenstrauß mehr anschauen können ohne bei dem Betrachten der Pracht sofort auch an das Vergehen

zu denken. Wesely sucht mit seinen Langzeitbelichtungen einen Stand-

Unikat IV-Stillleben 3 /UltraSec-Kaschierung auf ESG-Weißglas, 50 x 40 cm, www.Spiegelberger-Stiftung

Waanders In de Broeren

Wir sind immer auf der Suche nach spannenden Shopkonzepten - und Waanders In de Broeren ist definitiv eines! Der altehrwürdige Buch-

laden ist 2013 in eine entweihte Domenikanische Kirche eingezogen. Neben der spektakulären Architektur (BK.Architecten) die die wunderschöne Kirche leicht und luftig bespielt (und die sogar die alte Orgel behalten hat)  kann man dort ein feines Buchsorti- ment durchstöbern und alles in Ruhe in der schönen Brasserie sacken lassen.

 

Waanders In de Broeren / Achter de Broeren 1 / 8011 VA Zwolle

Und wenn es keine Sterne-Küche sein soll ? Dann nix wie hin zum besten Pfannkuchenhaus: luftig, lecker!

HOLLAND meer dan pannekoeken / Thorbeckegracht 41

Museum de Fundatie

Ein kleiner Abstecher lohnt sich auch zum Museum de Fundatie. Das Haus hat eine schöne eigene Sammlung und eine dicke blaue Bubble auf dem Kopf ...

 

Museum de Fundatie / Blijmarkt 20 / 8011 NE Zwolle

punkt außerhalb des Moments, ihn interessiert, was vor und nach dem Wimpernschlag passiert, in dem sich die Blende der Fotokamera öffnet und schließt. Vertreten wird Michael Wesely von der Berliner Galerie Fahnemann.

Unikat IV-Stilleben 32/UltraSec-Kaschierung auf ESG-Weißglas, 50 x 40 cm, www.Spiegelberger-Stiftung


Ab in die Erde - alles für die Tulpen-Pflanzaktion

Wer schon einmal mehr als 10 Tulpenzwiebeln eingebuddelt hat, der weiß, dass das eine Arbeit ist, bei der man sich alle 5 Minuten fragt, warum man unbedingt 100 Zwiebeln kaufen musste. Die ungewohnte Bewegung verursacht selbst an abgehärteten Händen Blasen, das Knien geht auf die Knie- scheiben und nach 3 Stunden bücken kracht es ein wenig im Rücken. Da sind gute Freunde gefragt: Hier sind die besten Helfer für die Pflanzsaison:

Unser Lieblings-Blog: The Planthunter

The Planthunter ist ein grandioser Blog für Pflanzenliebhaber und einer unserer absoluten Favoriten. Der Kopf hinter dem Blog ist die Australierin Georgina Reid, die, zusammen mit ihrem Fotografenkollegen Daniel Shipp, Monat für Monat eine super schön gestaltete, schlaue, überraschende und interessante Ausgabe nach der anderen an den Start bringt. Schade nur, dass man so selten nach Australien kommt!

 

www.theplanthunter.com.au

Wie ich einmal fast einen Rembrandt in der Küche hängen gehabt hätte...

Mir ist schwindelig - die Reise in der Zeitmaschine ist auch nicht mehr das was sie einmal war. Ich reise nicht mehr gerne in die Vergangenheit - aber gestern war ich im Amsterdamer Rijksmuseum und habe mich in ein schönes Bild von Rembrandt verliebt. Da ist mir eine verwegen geniale Idee gekommen: warum nicht einfach zurückreisen und das Bild direkt bei Rembrandt kaufen - einrollen - mitnehmen und in die Küche hängen. Gesagt getan: ich stecke mir zur Sicherheit 3 Tulpenzwiebeln ein - laut Google müsste ich dafür in meinem Zieljahr 1637 ein Haus in bester Amsterdamer Grachtenlage bekommen - da sollte ein kleines Portrait damit doch locker zu erwerben sein. Also nix wie hin ins Amsterdam des Jahres 1637. Es regnet. Die Straßen sind matschig, eine Frau leert den Nachttopf aus dem ersten Stock auf die Straße und meine Laune sinkt schlagartig - die Moderne hat auch etwas für sich. Ich nehme eine Tulpenzwiebel aus meinem Beutel und bitte einen zerknautschten Markthändler mir den Weg zur Werkstatt von Rembrandt zu zeigen. Er kann sein Glück kaum fassen. Vor mir stolziert eine reiche Dame kunstvoll über den Matsch. In ihren Haaren trägt sie eine Tulpenzweibel und eine prachtvolle Schmucknadel. In einem schummrigen Hausgang verhandeln Kaufleute murmelnd über ein Stück Tulpe, es wird auf Viertel, Sechstel und Achtel Tulpen geboten, in dem Gasthaus, in das wir kurz einkehren, wird an großen Tischen mit Tulpenkontrakten gehandelt. Das ganze Land scheint in einem kollektiven Tulpenkoller zu sein - erinnert mich ein wenig an die guten alten New-Economy-Zeiten. Meine Stimmung steigt wieder - ich bin mir sicher, für die zwei verbleibenden Tulpen in meiner Tasche werde ich ein wundervolles Bild bekommen! Wir stehen vor der Tür des Ateliers. Der Meister begrüßt mich freundlich. Er ist in der Minute von einer Reise nach Haarlem zurück gekommen und noch ganz aufgeregt. Er berichtet, dort, in Haarlem, sei heute etwas ungeheuerliches passiert: bei der Tulpenversteigerung, die er besucht habe, sei keine einzige der angebotenen Tulpenzwiebeln zum verlangten Preis verkauft worden. Die Händler seien in heller Aufregung, die Preise stürzten ins Bodenlose. Als ich ihm dann meine zwei Tulpen auf den Tisch lege, mit zittrigem Finer auf ein besonders schönes kleines Portrait zeige und ihm einen Tausch vorschlage, lachte er freundlich, drückte mir die Hand und wünschte mir eine gute Heimreise. Jetzt sitze ich wieder in meiner Küche und schaue versonnen an die Wand an der das Bild hätte hängen sollen.  Guter Plan - schlechtes Timing.

Semper Augustus


 

Eine Nacht im Grand Resort

 

gefällig?

 

Wer das "Gräfliche Park Grand Resort" in Bad Driburg zur Tulpenblühte in voller Pracht erleben möchte, der sollte jetzt kurz überlegen und die folgende Frage beantworten:

 

"Welche Tulpe ist Ihnen die Liebste - und - warum?"

 

Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff freut sich auf Ihre Antwort bis zum 30.11.2016 an: gutschein@graeflicher-park.de und verlost unter den Einsendern: Eine Übernachtung zur Tulpenblüte (zwischen März und Mai 2017) im Komfort Doppelzimmer für zwei Personen inklusive  Frühstücks-buffet und Nutzung des schönen großen GARTEN SPAs, des Fitness-Raums und des Indoor-Pools. www.graeflicher-park.de

Sa

01

Okt

2016

01 / 2016 Oktober

The golden Rabbit en Route

The golden Rabbit ist verliebt in das 6ème Arrondissement. Es stimmt, das Viertel ist in den letzten Jahren immer touristischer geworden - aber das hat schon seinen Grund - denn es gibt dort auch jede Menge wunderschöne Geschäfte, Galerien, Antiquitätenläden, Buchläden und Restaurants die wir jedes Mal wieder besuchen müssen - hier ist die kleine Golden Rabbit Auswahl für den Herbst:

Deyrolle

Wir sind jahrelang vor dem Schaufenster von Deyrolle in der rue du Bac gestanden bevor wir uns in den altehrwürdigen Laden getraut haben. 1831 gegründet, ist Deyrolle eine Institution im Bereich der Insektenkunde. Das Haus hat eine riesiges taxodermisches Archiv und jeder, der Deyrolle betritt, verstummt demütig vor der unbedingten Schönheit die die Natur hervorzubringen vermag. Gärtner finden im Erdgeschoß zudem die schöne Kollektion von "Le Prince jardenier" - bürgerlich: Prinz Louis-Albert de Broglie, dem heutigen Besitzer von Deyrolle, der auf seinem (Hotel-)Schloß Chateau de la Bourdaisière in Montlouis-sur-Loire über 650 Sorten Tomaten kultiviert ... aber das ist eine andere Geschichte ...

 

La Maison Deyrolle / 46, rue du Bac / 75007 Paris

Alain Passard

Einen Besuch im L'Arpège vergisst man nicht so schnell. Wir waren das erste Mal auf Einladung von Bettina Rheims dort - es hilft, wenn man in Paris jemanden kennt, der den Meister kennt. Aber die Mühe der Reservierung lohnt sich, denn wer einmal vor einem Teller "Feine Erbsen und rosa Pampelmuse mit frischer Minze" oder "Herz von jungem Kohl "roh" mit Parmesan" saß, weiß, welche Glücksgefühle ein Teller dieses Meisterkochs auslösen kann.

Für einen Besuch bei Passard muß man lange vorher reservieren - das ist gut, so hat man ein wenig Zeit die Kröten zur Seite zu legen die man für dieses kulinarische Abenteuer braucht - aber jeder Cent davon ist wirklich gut investiert!

 

Über Alain Passard gibt es ein wunderschönes Comic-Kochbuch das jetzt auch auf Deutsch erschienen ist.

 

L'Arpège / 84, rue de Varenne / 75007 Paris

Le cabinet de porcelaine

Die Order des golden Rabbits steht noch immer im Auftragsbuch von Monsieur Samuel Mazy. Jedes Mal wenn wir in Paris sind, gehen wir im Cabinet de porcelaine vorbei und fragen wann der Auftrag denn wohl auf die Reise nach Düsseldorf gehen könnte - und jedes Mal bekommen wir die liebe Antwort. "Madame, wir haben Ihren Auftrag noch gut vor Augen, aber im Augenblick ...aahhh, es ist sooo viel zu tun ... ob Sie sich noch ein wenig gedulden können?" Das tun wir gerne, auch wenn uns

langsam die Vermutung beschleicht das eines Tages das alte, vollgeschriebene Auftragsbuch durch ein Neues ersetzt wird und unsere Bestellung damit endgültig in den Nebel der Vergangenheit taucht. Deshalb teilen wir heute unser Geheimnis mit Ihnen: Gehen Sie in die rue de Verneuil - öffnen Sie die Tür der Hausnummer 37 und treten ein in das winzige Cabinet de porcelaine - und dann schauen Sie sich die feinen kleinen Radieschen an, die Frühlingszwiebeln, die Erbsen, die wunderschönen Kohlkopf-Döschen und die Blumen die dort in der Auslage liegen. Lassen Sie sich davon verzaubern und fragen Sie Monsieur Mazy doch bitte beim Hinausgehen wie es denn wohl um den Auftrag von der netten Madame aus Düsseldorf steht.

 

Le cabinet de porcelaine / 37 rue de Verneuil / 75007 Paris

Inès de la Fressange

Ein Shoppingbummel rund um die rue de Grenelle ist immer Klasse (rue de Saint-Simon, rue de Bellechasse, rue du Cherche Midi). Einer unserer liebsten Neuzugänge hier ist der Flagshipstore der Mode Ikone Inès de la Fressange.

 

Inès de la Fressange / 24 rue de Grenelle / 75007 Paris

 

Fondation Louis Vuitton

Zum Abschluß noch ein wenig Kultur gefällig? Dann sollte man sich unbedingt die großartige Installation von Daniel Buren an der Fondation Louis Vuitton anschauen. Wer mit dem Taxi dorthin fährt kommt zwei Mal in den Genuss durch das Verkehrsknäule am Arc de Triomph zu fahren und sich zu wundern, wie um alle Welt das ohne Mord und Totschlag gehen kann.

 

Fondation Louis Vuitton pour la Création / 8 Ave. du Mahatma Ghandi / 75116 Paris

 

.... Et pouf!

Und wer mit dem ganzen Gerenne nix am Hut hat, für den bleiben ja noch die vielen schönen Cafés in Paris ... den Eifelturm sieht man schließlich von den meisten Stellen der Stadt ...


Und sonst? Der Herbst steht vor der Tür - die letzten Gartenarbeiten winken uns heiter zu! Kartoffeln ausgraben, Laub vom Rasen rechen, Hecken und Sträucher noch einmal schneiden, Stauden teilen ... mit diesen Werkzeugen geht Ihnen die Arbeit trällernd von der Hand ...

Werkzeug für den Herbst

Zwiebeln, Zwiebeln?, Zwiebeln!

Ab sofort wird es beim Golden Rabbit zu jeder Pflanzsaison eine Auswahl an schönen Blumenzwiebeln geben. Diesen Herbst starten wir mit einem knall-schönen Tulpensortiment! Einfache frühe Tulpen, gefüllte frühe Tulpen, Triumph-Tulpen, Mendel- und Rembrandt Tulpen, einfache und gefüllte späte Tulpen und, und,

und ... mit dieser Auswahl können Sie von März bis Juni in Tulpen schwelgen. Als alte Museumsmenschen haben wir die Auswahl natürlich kuratieren lassen - und zwar nicht von irgendjemanden .... sondern von ... ach, neee - das erzähle ich doch lieber erst im nächsten Newsletter in dem sich dann ja alles um Tulpen dreht. 

 

...wollen Sie schon einmal reinschauen in die Tulpen-Kollektion 2016 ?

noch ist sie nicht online - aber dieser Link öffnet Ihnen die Hintertür:

 

Unser Lieblings-Blog im Oktober: FROLIC!

Auch The golden Rabbit surft durch die Weiten der Blogger-Welt - immer auf der Suche nach schönen neuen Dingen, Inspirationen und spannenden neuen Menschen. Unser Lieblingsblog im Oktober ist FROLIC!

Die amerikanische Floristin Chelsea Fuss reist rund um die Welt, gibt hier und dort Blumenkurse und erzählt von Gärtnern und Gärten. Im Augenblick ist Chelsea in Lissabon - und das sieht alles so schön aus, das wir das Gefühl haben dringend einmal wieder dorthin zu müssen. Kein Wunder also, das FROLIC! von der London Times unter die besten Design-Blogs gewählt wurde.

 

www.frolic-blog.com

Was hat die Florentiner Kultmarke Officina Profumo Farmaceutica Santa Maria Novella mit Peter Lindbergh zu tun ?

Ganz einfach - wir haben diese wunderschöne alte Kloster-Kosmetik kennengelernt als wir mit Peter Lindbergh zusammen seine Ausstellung im NRW-Forum aufgebaut haben. Jedes, aber wirklich jedes der netten Models die vorbei kamen um sich die Ausstellung anzusehen, hatte die kleinen Fläschen der Officina in der Handtasche. Das hat uns so neugierig gemacht das wir nach Florenz gefahren sind um uns das einmal anzuschauen - seitdem ist es um uns geschehen. Klar also das wir Santa Maria Novella unbedingt in der "Apothecary" Abteilung des golden Rabbit haben wollten. Es dauerte Monat um Monat, Brief um Brief aber schließlich haben wir es geschafft! Das macht uns stolz und glücklich. Das über Jahrhunderte überlieferte Wissen über die Heilwirkung von Kräuterauszügen bündelt sich in den Elixieren von Santa Novella, die ab sofort im golden Rabbit zu finden sind. (Leider im Augenblick nur im Düsseldorfer Shop und nicht online).

Nun aber noch einmal kurz zurück zu Peter Lindbergh: Die Rotterdamer Kunsthal zeigt noch bis zum 12. Februar 2017 eine fulminante Ausstellung über sein Lebenswerk. Unbedingt anschauen!

 

Peter Lindbergh - A different vision on Fashion Photographie / Kunsthal Rotterdam / 10.9.16 bis 12.02.2017

 

www.kunsthal.nl

 

 

 

Kampier jetzt mit Winterfell!

Der Sommer-Kampier ist eines der Lieblings-produkte unserer Kunden.

Nun - pünklich zum Beginn der frostigen Jahreszeit - gibt es diese elegante, leichte, klappbare Schönheit auch mit kuscheligem biologisch gegerbten Merino-Fell. Einfach vor den Kamin stellen, Feuer an, Füße hoch und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen ....

Rotterdam ...

...ein nettes Hotel zum Übernachten gesucht ? Schauen Sie sich doch einmal das New York an - es nicht mehr das jüngste aber lustig, ein wenig schräg und mit einer unglaublich wuseligen Kneipe.

 

www.hotelnewyork.nl


 

Oktober 

 

Die 10 Arbeiten: Die Royal Horticultural Society empfiehlt ...

 

 

* Pflanzenabfall aus dem Garten holen und kompostieren

* Rasen vertikutieren, belüften, mit Gartenhumus düngen, kahle Stellen mit Reparaturrasen

   schließen.

* Geue gehölze und Stauden pflanze und alte, vergreiste Bestände teilen.

* Stauden und Hecken noch einmal zurückschneiden.

* Knoblauch, Herbstzweibeln und Erdbeeren pflanzen, Frühkohl und Wintersalat säen.

* Kletterrosen noch einmal schneiden und totes Holz entfernen.

* Wasserpflanzen ausdünnen und Teiche mit Netzen gegen fallendes Laub abdecken.

                                                                                                        * Düngen von Gemüsen, Blumen und Kübelpflanzen einstellen.

                                                                                                        * Blumenzwiebeln setzen.

 

 

Und für den Balkon?

 

 

* Düngen einstellen

* Balkontöpfe aufräumen und neu mit winterharten Frühblühern und Blumenzwiebeln bepflanzen.

* Samen von den Lieblingsblumen und Gemüsen einsammeln und trocknen.

* Bakonsträucher und Stauden zurückschneiden.

* Balkonmöbel putzen. Metallteile einölen.

* Bei Apfelkuchen und heißem Kaffee die letzten Sonnenstrahlen genießen.